Zauberberge. Zum Dekadenzbegriff bei J.R.R. Tolkien und Thomas Mann

Gepostet von Marie-Noelle in Programm am 24 Apr, 2012

Jan Giesel stellt interessante Parallelen zwischen Tolkien und Mann her, in seinem Vortrag zur Dekadenz beim Tolkien Thing vom 12.-15. Juli 2012 auf Burg Hessenstein.

Mit dem Begriff "Dekadenz" wird ein kultureller und gesellschaftlicher Verfallsprozeß beschrieben, den insbesondere Autoren um 1900 nutzten, um ihre Gegenwart zu kennzeichnen oder zu kritisieren. Auch Tolkiens Mittelerdemythos kann als Verfallsgeschichte gedeutet werden. Durch den Vergleich mit Werken Thomas Manns sollen Ähnlichkeiten und Unterschiede des Dekadenzbegriffes dieser beiden Autoren deutlich werden.

Jan Giesel, Jahrgang 1972, unterrichtet an einem Hamburger Gymnasium Geschichte, Philosophie und Theater. Er beschäftigt sich seit seiner Jugend mit der Phantastik in Literatur, Film und Hörspiel. Sein besonderes Interesse gilt neben J.R.R. Tolkien vor allem Michael Ende, Stanislaw Lem und neuerdings Walter Moers.

Bild: Thomas Mann - der Zauberberg von H.-P. Haack

Teile diese Nachricht mit deinen Freuden mit der 2 Klick-Lösung:

Kommentare zu: Zauberberge. Zum Dekadenzbegriff bei J.R.R. Tolkien und Thomas Mann

kommentar 1. Carsten | 11 Jun, 2012 | 11:23 | Antworten

Hallo Jan,

seit wann unterrichtest Du das Fach Theater?

Gruß von deinem Tischkollegen




Dein Kommentar


Trage hier deinen Kommentar ein. Alle Felder sind Pflicht die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht!


hidden