•   Programm, Thing 2013

Tolkien-Kinomagie im Vortrag von Julian Eilmann

Julian Eilmann

Lieder und Gedichte werden nicht nur in J. R. R. Tolkiens Roman angestimmt, sondern auch in Peter Jacksons Filmadaption. Julian Eilmann nimmt die Film-Verse genauer unter die Lupe

In Tolkiens Hobbit und Herrn der Ringe finden sich an vielen Stellen Lieder und Gedichte, die Ausdruck der mündlichen Kultur Mittelerdes sind und zur besonderen Atmosphäre der Romane beitragen. Dass es einige Verse Tolkiens auch in die Verfilmung des Herrn der Ringe geschafft haben, ist jedoch eher erstaunlich, denn in den meisten Mainstream-Blockbustern ist kein Platz für solche poetischen Intermezzi.

Julian Eilmann nimmt in seinem Vortrag die Verwendung von Liedern und Gedichten in den Herr der Ringe-Filmen unter die Lupe und kommt dabei zu erstaunlichen Ergebnissen. Deutlich wird dabei, dass Tolkiens oftmals belächelte Verse in den Filmen an einigen Stellen maßgeblich für die Wirkung von beeindruckenden Szenen ausschlaggebend sind, eben im wahrsten Sinne „Kinomagie“ pur!

Julian Eilmann ist Vorstandsmitglied der DTG und forscht seit Jahren zu Tolkiens Werk. Sein Forschungsschwerpunkt ist Tolkiens Lyrik, ein Thema zu dem er zahlreiche Aufsätze verfasst und aktuell ein Buch (“Tolkien’s Poetry”) herausgegeben hat.

Titelfoto: © Tobias M. Eckrich

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