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Das vergessene Volk - die Dúnedain des Nordens

Tolkien Thing 2011

Andreas Zeilinger hielt schon mehrere Vorträge beim Thing. Letztes Jahr ging es um Númenor und den Aufstieg und Fall der Weltmacht (nachzulesen in den letzten beiden Flammifer von Westernis Ausgaben). Sein Vortrag in diesem Jahr befasst sich mit dem Darstellung der Dúnedain des Nordens in Buch und Film:

Einst herrschten sie über ein großes Reich im Nordwesten von Mittelerde. Doch sie zerstritten sich und wurden immer weniger, bis ihr Königreich unterging. Danach wurden die Dúnedain des Nordens zu einem geheimen und wandernden Volk, das selbst bei den Verwandten in Gondor in Vergessenheit geriet. Vergessen wurden die Dúnedain des Nordens aber auch in den offiziellen Verfilmungen vom Herrn der Ringe, in denen außer dem Stammesführer Aragorn II. keiner von ihnen vorkam. Geändert hat sich dies erst durch die Fanfilme „The Hunt for Gollum“ und „Born of Hope“.

Andreas Zeilinger, Jahrgang 1971, hat BWL in Marburg und Bamberg studiert. Er arbeitet als angestellter Steuerberater in Nürnberg und lebt in seiner Geburtsstadt Fürth. Für Tolkiens Werke begeistert er sich bereits seit seiner Grundschulzeit, als ihm seine Eltern zuerst den Hobbit und später den Herrn der Ringe vorlasen. Seit 2003 ist er unter dem Nickname Buchfaramir in der Tolkien-Szene unterwegs, seit 2004 auch als Mitglied der DTG. Sein spezielles Interesse gilt den Menschen des Westens, den Númenorern und ihren Nachfahren in Arnor und Gondor, daher gehört er auch zur Gewandungsgruppe „Dúnedain Germany“.

Titelfoto: © Tolkien Thing

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